Vier Gründe, warum du ein Panzerglas mit Blaulichtfilter dringend benötigst

In diesem Artikel erklären wir dir was Blaulicht ist, wie es deine Augen schädigt und geben dir Tipps, was du dagegen tun solltest.

Laut wissenschaftlichen Studien ist das Blaulicht eine wahre Bedrohung für den menschlichen Organismus. Das Blaulicht begegnet uns mehrmals täglich, ohne dass viele von uns überhaupt davon gehört haben. LED-basierte Geräte wie Monitore, PCs, aber auch die heißgeliebten iPhone und iPad-Geräte von Apple strahlen bei jeder Benutzung Blaulicht aus und die Nutzung von diesen Geräten steigt an.

Das Lichtspektrum

Licht kann man sich in Form von Wellen vorstellen, das aus vielen Partikeln besteht. Diese Wellen sind unterschiedlich lang. Letztendlich entsteht durch jede Welle Energie. Je kürzer die Welle ist, desto mehr Energie produziert sie. Gemessen wird die Länge der Wellen in nm (Nanometer). Für Menschen liegt hilfreiches Licht in dem Bereich zwischen ca. 400 – 780 nm.
Zudem wird Licht in zwei Kategorien aufgeteilt: das sichtbare und unsichtbare.

Sichtbares Licht (380 – 500 nm)

Sichtbares Licht besteht aus den Farben Blau-Violett, Grün und Gelb bis Dunkelrot.
Dieses Licht nehmen wir Menschen wahr, ohne dass es uns außerordentlich schadet. Außerdem sehen wir Licht bis ca. 780 nm, ab 500 nm wird es auf Dauer allerdings schädlich für die Augen.

Unsichtbares Licht (0-380 nm)

Dieses Licht nehmen wir mit dem menschlichen Auge nicht wahr. Es beinhaltet die Farben des ultravioletten Bereiches (UV-Licht) und die des infraroten Bereiches (IR-Licht). Das nicht sichtbare Licht schädigt unsere Augen dauerhaft.

Was ist das Blaulicht genau?

Nicht ohne Grund wird das Blaulicht auch High Energy Visible Light (HEV-Licht) genannt. Der blaue Lichtanteil befindet sich im Abschnitt von 380-500 nm und strahlt besonders energisch. Der Grund dafür ist, dass sich im Bereich von 380-500 nm die kurzwelligen Strahlen befinden.
Auf Dauer schädigt blau-violettes Licht unsere Augen stark. Es gibt spezielle Brillen mit UV-Schutz. Bei besonderer Einstrahlung, beispielsweise beim Skifahren (Sonne in Verbindung mit Schnee als Reflektor) greifen wir sogar auf 100% UV-undurchlässige Brillen zurück. Vor LED-Monitoren schützen wir uns bislang nicht. So werden die Gefahren unterschätzt, die unsere Alleskönner, iPad und iPhone, mit sich bringen.

Wo findet man das Blaulicht?

Das Blaulicht befindet sich sowohl in natürlichem als auch in künstlichem Licht.
Die bekannteste Form von natürlichem Licht ist die Sonneneinstrahlung. Hier ist das Blaulicht im direkten Sonnenlicht des Tageshimmels enthalten. Diese Strahlung wirkt laut wissenschaftlichen Studien auf eine biologische Art und Weise. Zum Beispiel wird unser Schlaf-Wach-Rhythmus von dieser Strahlung beeinflusst. Zudem schüttet der Körper, nur wenn es hell ist und wir wach sind, Serotonin (Glückshormone) aus. Cortisol (Stresshormon) wird ebenfalls ausgeschüttet. Die Wirkung beider Stoffe gleichen sich: sie wirken leistungssteigernd und machen wach. Im Gegensatz dazu wird Melatonin (Schlafhormon) ausschließlich über Nacht freigeschaltet, wobei es bei Dunkelheit zur Müdigkeit verhilft.
Das natürliche Blaulicht ist für viele Funktionen im menschlichen Körper unersetzlich, beispielsweise:

  • Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit
  • Steigerung von Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Verbesserung der Stimmung

Außerdem wird die schädliche Wirkung des Blauanteils im Tageslicht von den regenerativ wirkenden Rot- und Infrarotstrahlungen ausgeglichen.
Smartphones, Tablets, Laptops, Flachbildmonitore, LED-TV und LED-Lampen sind Geräte, die uns mit künstlichem Licht konfrontieren. Betrieben werde diese Geräte mit LED- (Light Emitting Diode) Strahlung. Das Blaulicht wird mit gelben Leuchtdioden vermischt, sodass das menschliche Auge eine weiße Farbe erkennt. Rotlicht ist nur wenig enthalten, wobei sich Rotlicht sehr positiv auf den menschlichen Körper auswirkt und Blaulicht dem entgegenwirkt.
Auch dieses Licht beeinflusst den Schlaf-Wach-Rhythmus, allerdings oftmals eher negativ. Wer nachts regelmäßig einen Blick auf sein Smartphone mit LED-Display wagt, riskiert damit dauerhafte Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen zu erlangen.
Das unnatürliche Blaulicht, das seine schädliche Wirkung auf die Augen entfaltet, beispielsweise bei der Nutzung von Android und iOS Geräten, kann folgende gesundheitliche Probleme verursachen:

  • Schlaf-Wach-Rhythmus Störungen
  • Belastung der Augen (verschwommener Blick, schwere Augen, Kopfschmerzen)
  • Schadet langfristig der Netzhaut
  • Kann Augenkrankheiten wie Grauer Star und Makuladegeneration auslösen, bzw. vorantreiben
  • Besonders für Kinder und Jugendliche höchst bedenklich
  • Minimiert die Konzentrationsstärke
  • Erhöht das Stresspotenzial
  • Kann Depressionen auf lange Zeit fördern

Hinzu kommt, dass die LED-Strahlung einen deutlich geringeren Anteil an roten- und infraroten Wellen hat, d.h. die blauen und schädlichen Wellen sind überlegen und werden nicht durch regenerierende Wellen ausgeglichen.

Warum sollten wir uns Sorgen über das Blaulicht aus iPhone und iPad machen?

In seltenen, geringen Dosen sind von Blaulicht keine langwierigen Folgen zu erwarten. Allerdings ist die Nutzung von LED-basierter Technik inzwischen fast unumgänglich. Alleine MAC und iOS gesteuerte Geräte bilden einen sehr großen Anteil an blaulichtausstrahlenden Geräten.
Handys sind heutzutage weitaus funktionaler und dienen nicht mehr nur zum Telefonieren. Unsere Smartphones sind kleine Computer, die uns durch den ganzen Alltag helfen. Termine werden im Kalender verwaltet, Fotos im Fotoalbum angesehen und die bestmögliche Route zum nächsten Café wird bequem unterwegs nachgesehen. Handys, Laptops und Monitore sind aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Die Geräte werden nachweislich prozentual steigend gebraucht. Hinzu kommt, dass mehrere LED-Geräte gleichzeitig oder nacheinander benutzt werden. Zwischendurch zum Beispiel das iPhone, auf der Arbeit der MAC-Laptop und zu Hause der Fernsehbildschirm von Apple TV. Das bedeutet ein massiver Stress für die Augen, den sie ertragen müssen.
Kurzfristige Folgen können sein: schwere, trockene, flimmernde Augen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, negativer Stress und Nervosität. Langfristige Folgen können ernsthafte Augenerkrankungen wie Grüner Star sein. Besonders für Kinder und Jugendliche hat die Belastung von LED-Strahlung von Apple-, sowie Android-Geräten eine sehr negative Beeinflussung auf die Gesundheit der Augen.

Blaulicht und Schlafstörungen

Das Gefährliche bei dem Blaulicht ist, dass unserem Gehirn etwas vorgetäuscht wird. Das Licht, was wir wahrnehmen, sendet an unser Gehirn das Signal, dass es die Ausschüttung von Melatonin (Schlafhormon) hemmen soll. LED-Monitore von z.B. iPhone, aber auch anderen Apple Geräten, halten uns sozusagen künstlich wach, da sie einen Einfluss auf unseren biologischen Rhythmus haben. Die Folge ist, dass wir weniger schlafen, was auf Dauer zu Stress, Depressionen und Schlafstörungen führen kann.

Beschädigung der Netzhaut durch das Blaulicht

Harvard-Studien belegen, dass kurzwelliges, sichtbares Blaulicht das gefährlichste Licht für die Netzhaut ist.
Warum? Das erklärt ein Zitat von Alexander Wunsch, Lichtbiologe und Mediziner:
„In einer Vielzahl von Zellversuchen wurde festgestellt, dass Blaulicht die Rezeptorzellen der Netzhaut oxidativ schädigt und die Entwicklung der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) vorantreiben kann. Blaulicht ist gefährlicher als UV-Strahlung, die bereits von der Hornhaut und Linse herausgefiltert wird. Blaulicht dringt auch im gesunden Auge ungehindert bis zur Netzhaut vor und erzeugt dort oxidativen Stress, wobei besonders die Mitochondrien (Zellkraftwerke) der Fotorezeptoren betroffen sind.“

Kinder und Jugendliche sind am meisten betroffen

Wie alles bei Kindern, sind auch die Augen noch in der Entwicklungs- und Wachstumsphase. Kinder bis circa 10 Jahren haben lichtempfindlicherere und lichtdurchlässigerere Augen als Erwachsene. Das Blaulicht schädigt dabei nicht nur oberflächlich, sondern dringt tief ins Auge ein und schädigt tatsächlich auch die Rückseite des Auges. Besonders in in jungen Jahren wirkt sich das Blaulicht deutlich aggressiver aus als in den darauffolgenden.
95% der 14-19-Jährigen besitzen, so Stand 2016, ein Smartphone. Ein Großteil davon schaut vermutlich zeitlich gesehen länger auf sein Apple iPhone oder iPad als in seine Schulbücher. Viele können sich schon in so jungen Jahren ein Leben ohne Apple-Produkte und iOS gar nicht mehr vorstellen. Auf Dauer sinkt die Leistungsfähigkeit, Schlafstörungen schleichen sich ein und das Stresspotenzial steigt. Unvorteilhafte Bedingungen in allen Lebenslagen.

Wie kann man sich vor dem Blaulicht schützen?

Wir wollen dir vier Tipps geben, wie man sich vor dem negativen und gesundheitsgefährdenden Einfluss des Blaulichts schützen kann:

  • Panzerglas mit Blaulichtfilter
    Schütze dich und deine Liebsten ganz einfach mit dem genii Panzerglas mit Blaulichtfilter für iPhone.
    Das genii AntiBlue Panzerglas für iPhone zeichnet sich in erster Linie durch seinen integrierten Blaulichtfilter aus, welcher die Wellenlängen des schädlichen Blaulichts blockiert. Das Panzerglas wird einfach auf das Display vom iPhone aufgetragen.

    Zudem überzeugt unser Panzerglas für iPhone durch die hervorragende, kratzfeste Oberfläche. Diese bewahrt dein iPhone zusätzlich davor, Dellen und Kratzern bei Stößen und Stürzen davonzutragen. Genii bietet das gesunde Sorglos-Paket für deinen iPhone-Bildschirm, wobei es zum einen das iPhone an sich schützt und zum anderen deine Augen.
  • Blaulichtfilter-App für iOS und Android
    Die Blaulichtfilter-Apps, die sowohl für iOS, als auch für Android entwickelt wurden, sind erfahrungsgemäß nicht so effektiv wie ein Panzerglas. Schau dir als Erstes die Nutzerbewertungen von der jeweiligen App an, bevor du sie installierst. Die Blaulichtfilter-Apps lassen sich auch durch das Aktivieren des sogenannten Nicht-Shift-Modus bei den bekanntesten Betriebssystemen, wie z.B. iOS, ersetzen. Dazu der nächste Punkt von unserem Artikel.
  • Night Shift Modus in den Einstellungen Ihres Betriebssystems
    Schau dir die Einstellungen von deinem Smartphone an. Dort könnte das sogenannte Night-Shift-Modus zu finden sein. So bietet das iOS, das Betriebssystem von Apple, die Möglichkeit, Blaulichtfilter über die “Anzeige und Helligkeit”-Einstellungen zu aktivieren. So gehst du vor, um Night-Shift Modus bei deinem iPad oder iPhone zu aktivieren (ab iOS Version 9.3):- Öffne die iOS Einstellungen von deinem Apple iPhone
    – Tippe auf “Anzeige und Helligkeit”
    – Tippe auf “Night Shift”
    – In dem geöffneten Menü kannst du die Uhr-Zeit einstellen. Falls du den Apple iPhone Night Shift Modus nicht an eine bestimmte Uhr-Zeit binden möchtest, kannst du die Option Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auswählen. Sie richtet sich an den Uhr-Zeiten des Sonnenaufgangs und Sonnenuntergangs vom jeweiligen Tag.Die ähnlichen Technologien, wie bei iOS, sind auch bei anderen Betriebssystemen vorhanden. Eventuell heißen sie aber nicht Night Shift, sondern anders.
  • Versuche weniger Zeit mit LED-Geräten zu verbringen
    Das klingt auf den ersten Blick fast unmöglich. Man stößt direkt auf Fragen und Einwände wie: “Ich arbeite doch auf dem MAC, ich muss meine 40 Std/ Woche erreichen!” oder “Wodurch soll ich dann meine ganzen Apps auf meinem Apple iPad ersetzen?” oder “iOs ist einfach genial, ich kann gar nicht darauf verzichten!” Ja, das ist nicht einfach. Doch denk an die ganzen Tätigkeiten, die du mit Hilfe von deinem iPad oder MAC ausführst. Worauf kann man verzichten? Stell dir die Fragen wie z. B. “Muss ich 5 mal am Tag meine Emails checken, oder reicht auch einmal?” Lies Bücher und Zeitungs-Artikel nicht auf deinem MAC oder Apple iPad und auch nicht auf sonstigen LED-Geräten. Ersetze diese Geräte durch ein E-Book, das kein Blaulicht ausstrahlt.

Und zum Schluss noch ein Tipp: teile diese Informationen unter Freunden und Verwandten. Erzähle ihnen vom Night-Shift-Modus und wie man ihn aktivieren kann, damit sie sich auch vor ernsten gesundheitlichen Problemen schützen können.

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